Die Realistische Unfalldarstellung (RUD) ist inzwischen ein unentbehrlicher Teilbereich in der Aus- und Fortbildung des Roten Kreuzes. Aufgabe der RUD ist es, ein Notfallgeschehen möglichst realistisch und detailgetreu wiederzugeben. Dabei werden auch Mimen (Verletztendarsteller) eingesetzt, die mögliche Verletzungszustände und das wahrscheinliche Verhalten der Verletzten möglichst wirklichkeitsgetreu nachahmen.
Die Aufgaben im einzelnen:
- Den Helfer auf den Ernstfall vorbereiten.
- Abbau von Berührungsängsten gegenüber dem Verletzten.
Ziele der Realistischen Unfalldarstellung (RUD)
Ziel der RUD ist es, durch die realistische Darstellung eines Notfallgeschehens den Helfer (Ersthelfer, Sanitäter, Rettungsdienst, Ärzte, Feuerwehr, THW u.a.) dahingehend vorzubereiten, dass er Unfallsituationen und Verletzungen richtig erkennt, Gefahrensituationen richtig einschätzt, eine der Situation und Verletzung angepasste richtige Hilfeleistung durchführt, das reibungslose Zusammenspiel mehrer Helfer trainiert.
Einsatzmöglichkeiten der Realistischen Unfalldarstellung (RUD)
Die RUD wird nicht nur in der Ersten Hilfe zur anschaulichen Darstellung und zum Üben für Ersthelfer eingesetzt, sondern kann darüber hinaus in weiteren Gebieten Bedeutung haben, z.B.:
- Schulsanitätsdienst
- DRK/Feuerwehr/THW Übungen
- Aus- und Weiterbildung in den Gemeinschaften
- Katastrophenschutzübungen
- Prüfungen für Rettunsdienstmitarbeiter
Sollten sie Interesse an einer solchen Realistischen Unfalldarstellung haben, um vielleicht in Ihrem Verein oder in ihrer Feuerwehr etc. einmal unter realistischen Umständen zu üben, so können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen....
Hier sehen Sie den Aufbau einer geschminkten Verletzung.
Wir weisen Ausdrücklich daraufhin das es sich bei den folgenden Fotos ausschließlich um künstlich erzeugte Wunden bzw. Verletzungen handelt.